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Radfahren

Mit dem Fürst-Pückler-Radweg, der Niederlausitzer Bergbautour und dem Kranichradweg führen drei qualitativ gute Rundwege, die auch für mehrtägige Touren geeignet sind durch die Marina.

Fürst-Pückler-Radweg

Schöne Parks und bizarre Mondlandschaften, Spreewaldromantik und imposante Industriedenkmäler – Abwechslung pur auf dem Fürst-Pückler-Radweg. Auf rund 500 Kilometern verbindet er zahlreiche Sehenswürdigkeiten im brandenburgischen und sächsischen Teil der Lausitz. Benannt wurde der Weg nach Herrmann Fürst von Pückler-Muskau, dem Garten- und Lebenskünstler des 19. Jahrhunderts. Er schuf in Bad Muskau und Branitz (Cottbus) zwei Park- und Schlossanlagen, die zu den schönsten in Deutschland gezählt werden. Der Weg führt über Luckau, Finsterwalde, das Lausitzer Seenland, Bad Muskau, Cottbus und den Spreewald.

Niederlausitzer Bergbautour

Folgen Sie den Spuren des Teufels und machen Sie bei dieser Radtour eine spannende Entdeckungsreise durch mehr als 150 Jahre Braunkohlegeschichte. Auf 510 Kilometern können Sie eine Mischung aus Industriekultur, malerischen Orten, imposanten Tagebauen und neuen Landschaften erleben. Der Radweg führt über Calau, das Lausitzer Seenland, Hoyerswerda, Forst, Cottbus und den Spreewald.

Kranichradweg

Die Kranich-Tour führt rund 200 km durch eine Region voller Gegensätze. Lassen Sie sich von alten Wäldern, historischen Stadtkernen, reizvollen Dörfern, Herrenhäusern und ländlichen Parkanlagen, Feldsteinkirchen und einer sich rasant verändernden Berbaufolgelandschaft mit ihren Seenketten überraschen. Südlich von Luckau befindet sich ein bedeutender Kranichsammel- und -rastplatz. Die Tour führt über Luckau, Crinitz, Fürstlich-Drehna, Altdöbern, Calau und Lübbenau.

 

Neben den überregionalen Radwegen gibt es auch zwei kürzere Radwege, die sich für 1-Tagestouren eignen. Diese sind der Wiedehopfweg und der Schellentenweg.

Wiedehopweg

Die 26 kilometerlange Route führt Sie zum Naturparkzentrum entlang des Naturschutzgebietes Wanninchen am künftigen Schlabendorfer See zum Aussichtspunkt "Bergener Höhe". Von hier können Sie über die Bergbaufolgelandschaft bis nach Wanninchen und weit in das Luckau-Calauer-Becken sehen. Auf der Fahrradstraße erreichen Sie die ehemalige Ortslage Stiebsdorf. Von der Anhöhe bietet sich Ihnen ein fantastischer Blick auf das Naturschutzgebiet Wanninchen mit der neu angelegten Wacholderheide, den Dünen im Totalreservat, den weiten freiflächen und entstehenden Gewässern sowie der Lorenzgraben-Niederung. Danach geht es über die ehemalige Grubenbahn-Ausfahrt (bei Zinnitz) über die Landstraße Luckau - Calau zum Aussichtspunkt "Lichtenauer See". Während des herbstlichen Vogelzugs übernachten hier regelmäßig bis zu 40.000 Gänse. Anschließend führt der Weg zurück nach Schlabendorf.

Schellentenweg

Dieser Radweg erstreckt sich über etwa 23 km. Auf dem Naturlehrpfad "Luttchensberg" können Sie die größte Sammlung nordischer Findlinge in der Region bestaunen und sich über Tiere und Pflanzen, Geologie und Naturschutz, im Wald informieren. Über den Aussichtspunkt "Lichtenauer See" fahren Sie auf der ehemaligen Grubenbahntrasse nach Lichtenau. Auf dem Rastplatz können Sie die fantastische Aussicht auf den See genießen. Weiter führt der Weg vorbei am Hindenberger See - hier dürfen Sie baden - und am Ströbitzer See - hier hat die Natur den Vorrang. Der Stoßdorfer See steht zum Teil unter Naturschutz, hier hat sich ein wahres Vogelparadies entwickelt. Auf der Insel lebt die größte Lachmöwenkolonie Brandenburgs. Weiter brüten hier Flussseeschwalben, Kiebitze, Graugänse, mehrere Entenarten u.a. Die weiten Ackerflächen, die Sie nun durchqueren, sind zum Teil auf Bergbau-Kippen begründet. Über Zinnitz kommen Sie wieder zurück nach Schlabendorf.